Nähkörbchen

Heute habe ich bei Rossmann ein Nähkörbchen für 12,99 € gesehen und gleich zugeschlagen. Schließlich stand es dort ganz alleine herum und von außen fand ich die angepriesene Möglichkeit, Nadeln an das Äußere zu stecken, quasi als Riesen-Nadelkissen, sehr toll. Ich habe zwar schon ein großes Holzkästchen, aber Platz kann man ja immer gebrauchen. Der Kasten auch hat eine einzuhängende Fächeretage. Zu Hause angekommen war ich dann überrascht, dass der Nähkasten auch noch einen Inhalt mit sich brachte: eine Schere, verschiedene kleine Garne, einen Fingerhut, Sicherheitsnadeln und Stecknadeln. Zuerst war ich bei den Stecknadeln skeptisch, da ich die mit bunten Perlen am Ende meist als unbrauchbar fand, hatte ich doch mal bei Tchibo welche gekauft, deren Enden leichte Haken hatten. Durch diese ist mir der ein oder andere Stoff nicht gerade kaputt gegangen, hat aber unschöne Löcher erhalten. Ich habe jetzt mehrere Probestoffe angriffslustig durchpiekt und war positiv überrascht, sie scheinen eine brauchbare Qualität zu haben. Fazit: für den Preis kann man nichts sagen, ich finde der Nähkasten sieht schön aus und meiner beinhaltet jetzt meine KamSnaps.

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Strasbourg und Stoffe

Nun habe ich doch wieder eine neue-unglaublich wichtige Französischvokabel gelernt: tissus=Stoff. Wegen einer Hochzeitseinladung ins Elsass ergab es sich letzte Woche, dass ich einen Tag frei hatte, um nach Straßburg zu fahren. Während andere Räume schmückten und Giveaways einpackten, war meine Aufgabe, das Kind zu hüten. Das ganze sah ich zunächst kritisch, da meine Einkauferfahrung mit Kind bisher meist unschön ausfielen, doch ich hatte Glück: Just als ich mit einer gewissen Vorahnung extra mehrere Seitenstraßen mit dem Buggy befahren hatte, schlief Söhnchen ein und ich hetzte zurück zu meinem Punkt der Begierde: Den Stoffladen „Toto tussus“ in der Rué Thomann. Leider gab es hier noch eine kleine Hürde in Form von 6 hohen Treppen zum Eingang hin, unpraktisch für Kinderwagen. Eine Mitarbeiterin sah mich zunächst ungnädig an, holte dann aber nach meiner Bitte um Hilfe ihren Kollegen, der mir tragen half. Endlich oben angekommen ergab sich ein durchaus typisches Bild für Nähgeschäfte oder Nähateliers: Chaos, Durcheinander, alles vollgestopft, leicht schmuddelig. Da das Kind weiterhin schlief, ließ ich, ich Rabenmutter ich, den Kinderwagen einfach beim netten Tragehelfer stehen und wühlte mich durch die engen Gässchen hindurch. Das Angebot war ausreichend, dennoch in manchen Segmenten extrem dünn. Jerseys gab es z.b. nur 4 verschiedene, alles andere war Baumwolle, Chiffon, Bekleidungsstoffe, Taft oder Seide. Schön fand ich jedoch, dass es Grabbelkisten mit Stoffresten gab und vor allem die „Pre-cuts“, meist in 2-3 m Länge vorgeschnittene Stücke Stoff. Hierbei musste ich mich einfach bedienen!! Zudem kann man dort allerlei Reißverschlüsse und Spitzenborten erwerben, Webbänder dafür kaum. Die Preise im Laden waren breit gefächert: von 3,50 für bunten Clownspolyester bis hin zu 40€/Meter für Seide. Wenn ich das nächste Mal in Strassburg bin werde ich auf jeden Fall wieder dort Gast sein, jetzt stell ich euch natürlich noch mein Mitgebrachtes und Eindrücke unseren Aufenthaltes auf dem Schloß Osthofen vor (ein paar Stücke Stoff sind schon in meinen neuen Dawanda-Shop gewandert:“ Berlinerie-Stoffe“).

 

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Besonders niedlich, wie ich finde:

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Hier Minieindrücke von der Hochzeitslocation, Blumen Haribobar und Tischkicker….

 

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Das Schloß….spielen wie in einer Märchenkulisse…

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Alter Baum und junges Kind, dahinter das Festzelt. Auf meiner Stoffshoppingtour gab es zwischendurch ganz unfranzöschisch Cesarsalat im Café Europe.