erstes Erwachsenenkleid genäht

Ich möchte euch jetzt doch auch endlich mein Kleid zeigen, auf das ich ein bisschen Stolz bin. Ich hatte schon lange vorgehabt, mir mal ein Kleid zu nähen, doch wie das eben mit der lieben Zeit so ist, musste der Plan immer anderen weichen. Doch dann, eines Wochenendes, packte es mich und ich legte los. Als erste Inspirationsquelle hatte ich mir das Schnittmuster für das kostenlose Jerseykleid von Schnittquelle.de geholt. Das Oberteil habe ich hieraus in Gr. 42 zugeschnitten, dann aber gesehen, dass es mir nur mit Abnähern passt, aber das ist ja zum Glück nicht soo das Problem. Mein Problem war eigentlich der Stoff. Ich hatte mich einfach in die Farbe verliebt und durchaus auch erfühlt, dass es sich um recht dünnen Jersey handelt. Jedoch nicht bedacht, dass dieser dünne Stoff sehr weich fließend fällt und somit wirklich jedes Gramm zu viel am Körper wie eine Leuchttafel anzeigt. Also hieß es, den vom Schnitt vorgesehenen Rockteil in etwas Vorteilhaftes umzuwandeln. Ich habe dafür meinen Kinderkleidschnitt „Elodie“ von Farbenmix hervorgekramt und diesen mit meinen vorher abgenommenen Maßen (man soll sich ja nicht selbst messen, ich weiß) abgeglichen und vergrößert. Der Originalschnitt besteht aus 8 Rockteilen, ich habe bei der Gelegenheit, einfach aus Faulheit, daraus 6 Teile gemacht, die später zusammengefügt wurden. Das ganze ging schneller als es sich wahrscheinlich jetzt anhört, was aber ganz schlimm war, war die Herstellung des Gürtels. In meinem Kopf gab es da die Idee eines geflochtenen Gürtels, der das ganze Kleid etwas aufpeppen sollte. Also schnitt ich 3 möglichst lange Stoffstreifen zu, die durch die Stofflänge nur 130 cm lang sein konnten. War ja irgendwie klar, dass diese in geflochtener Form kürzer werden, so kann ich jetzt mal gerade eben einen Knoten binden. Da sich der störrische Lillestoff immer auf die hässlich weiße Seite drehen wollte, verbrachte ich Stunden damit, diese rechts auf rechts zu nähen, um später beim Wenden eines so kleinen Schlauches (Breite ca 2cm) kläglich zu scheitern. Also sattelte ich um und entschied, dass nur die Enden, die man später beim Knoten sieht, umgenäht wurden. Als dieses Ungetüm dann endlich halbwegs schön geflochten war, fand ich den Gürtel nicht so schön, wie er in meiner Vorstellung eigentlich werden sollte. Ich fragte auf Facebook ein wenig herum und bekam auch eine bunte Mischung an Statements: ohne sieht besser aus, Gürtel unten tragen, Gürtel unter der Brust tragen… ich glaube ich lasse ihn nun einfach weg und nähe das nächste Kleid mit einer kleinen bunten Passe. Dann habe ich den Zierstoff nochmal aufgegriffen, ohne noch irgendwelche Gürtel nähen zu müssen. In diesem Sinne, weg mit den Gürteln. Anbei natürlich noch die Fotos.

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