Adventskalender Sew-Along: Es wird ernst

Ich kann mich Adventskalender-technisch jetzt erstmal ganz entspannt zurücklehnen. Trotz einiger Schwierigkeiten habe ich meinen Kalender bereits fertig genäht und sogar abgeschickt. Der Empfang für ihn war laut Beschenkten sehr herzlich 🙂 Vor Ort, im Norden Deutschlands, geht es noch auf die Suche nach schönen Stangen/Ästen zum Anhängen der Beutelchen.

Derweil wird noch mein letztes Kissen aus den Adventskalender-Restestoffen, diesmal nur für mich, ganz allein MICH, zuende genäht, damit die Wohnung sich schonmal auf das große Fest vorbereiten kann. Dazu, erstmalig dieses Jahr, an sich hässliche LED-Teelichter, damit der Sohnemann sich nicht irgendwo wehtut. In dicke, rote Gläser gesteckt sieht das ganze dann schon weniger unschön aus. Wenn man deren Anblick mit dem Genuss roten Weines kombiniert, sehen sie sogar richtig gut aus 😉

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Und jetzt noch ab damit zu Pamelopees Weihnachts-Linkparty

Bodykollektion/ Hommage an London

Jetzt möchte ich endlich mal meine beiden Bodys hier verewigen. Ich habe sie nach dem Tutorial von Schnabelina (http://schnabelina.blogspot.de) genäht, ihre tollen Videos liefen teils in der Endlosschleife. Den roten Body habe ich aus leichtem Baumwolle-Woll-Stoff genäht, da es in großen Größen ja kaum Wollunterwäsche für Kinder mehr gibt. Und jeder, der sich dem Bio-Woll-Bodyhype ergeben hat, weiß, wie teuer diese kleinen Dinger sein können. Also, beste Lösung: einfach selbst nähen, bei mir wurde es Größe 98. Die Idee mit dem aufgenähtem Baum habe ich aus London mitgebracht, dort gab es viele Hipster-Touri-Shirts mit aufgenähten Ästen. Der Body war jetzt schon ein paar Mal in Benutzung und was ich nicht bedacht habe: die Filz-Blätter laufen natürlich in der Waschmaschine ein. Gut, dass ich zur Kompensation noch normalen Jersey für einige Blätter genutzt habe. 

Der zweite Body soll den Sohnemann immer an seine Familie in London erinnern 🙂 Den Stoff habe ich auf Dawanda gekauft. 

 

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Das Nähen des roten Bodys ist schon eine Weile her, hier noch mit normaler Nähmaschine

 

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Der London-Body ist von gestern, genäht mit meiner neuen Overlock. Insgesamt schon ein viel schönerer Eindruck, oder?

Adventskalender Sew-Along: Es nimmt Formen an

Weitere, teils monoton schier endlose Schritte sind erfolgt. Mit Erfolg 🙂

Das bislang noch vorherrschende Problem mit der Aufhängung habe ich lösen können. Auf dem Maybachufermarkt wurde ich fündig, ein paar Meter rotes Webband waren Minuten später mein. Zuhause angekommen habe ich dieses dann einfach nett drapiert an die rechte Seite der Beutelchen genäht und die Enden wie man es bei Schleifen auch macht, zugeschnitten. Ich hoffe nur, dies hält auch. Zumindest 4 Wochen wären ja nett, denn dann ist ja eh alles ausgepackt 😉

Ein weiteres Problem waren ja die Nummerierungen und das war wirklich ein Problem, da ich keine gekauften Fertigzahlen wollte. ich hatte mehrere Ideen, letztendlich war nur eine von Erfolg gekrönt.

– hatte vor, sie mit der Nähmaschine aufzusticken, ging nicht, da Zahlen im Stickprogramm zu klein und nicht in der Größe veränderbar sind

– Wollte roten Stoff im Kreis applizieren (ohne eine Ahnung wie man das schön hinbekommt), habe aber kein passendes Rot gefunden

– dann die Idee mit dem goldenen Satinstoff…1. Idee: Vierecke applizieren und Zahlen mit der Nähmaschine malen…alles, was nicht so gerade war wie die 1 ging gehörig schief, im wahrsten Sinne des Wortes… 2. Idee Zahlen ausschneiden und verstürzt annähen. Allein das Aufmalen der Zahlen war eine Wissenschaft für sich. Kein Stift wollte halten, oder die Farbe verlief oder war wie auf dem Foto zu sehen, extrem schwer zu sehen, gerade unter der Nähmaschine. Das Verstürzen ging gar nicht, alles war so klein, fummelig und verzog sich. Noch schlimmer das Annähen dieser Zahlen, die Rundungen z.b. bei der 3 und 9 habe ich gar nicht schön hinbekommen, da der Nähfuß immer die Sicht versperrt hat…3. Idee: Die Zahlen trotz „Verzieh-Gefahr“ aus dem Stoff mit der Stickschere ausschneiden (in höchster Konzentration und mit Pinzette als Halthilfe) und mit Klebevlies aufbügeln. Das ist zwar nicht das Optimum aber sieht ganz gut aus und für weitere Fehlschläge hatte ich einfach keine Nerven mehr 😉

Zahlen abpausen
Zahlen abpausen
Ausschneiden und Aufbügeln
Ausschneiden und Aufbügeln

Im Hintergrund sieht man schon die Zahlen, hier noch einfach aufgelegt.

Ich denke ich werde mir für nächstes Jahr nochmal eine professionellere Aufhängung ausdenken und für den Kalender einen Patchwork-Hintergrund basteln, aber aufgrund Zeitmangels muss die Notversion erst einmal reichen. Ich denke, wenn man die Beutel an Stangen/Hölzern aufhängt kann es gut aussehen, so ist es jedenfalls bei dem Adventskalender, den ich diese Jahr geschenkt bekommen habe. Er hängt natürlich schon, danke, Mama! 🙂

 

Fleecejacken-Weihnachtsgeschenk

Für den Winter endlich mal was Warmes. Da mein Sohnemann gerade aus allem herauswächst (juhu, 1000 Gründe zum Nähen) und es in Berlin schon ziemlich frostig ist, habe ich mich an einer Fleecejacke versucht. Den „JaWePu“-Schnitt (ich hab mich für Größe 110 entschieden) gab es netterweise bei Schnabelina (http://schnabelina.blogspot.de), wirklich tolle bebilderte Erklärung, vielen Dank dafür!

Ich muss sagen, an der ein oder anderen Ecke war es ganz schön nervenaufreibend. Den Reißverschluss hatte ich tagelang neben der Jacke liegen, da ich mich nicht getraut habe, ich dachte ich verzieh alles und versau damit die ganze Fleecejacke. Es ist dann doch ganz gut geglückt, gefällt es euch auch so wie mir?

Der Sohnemann bekommt ihn aber erst zu Weihnachten, zum Glück kann er noch kein Internet bedienen, also bleibt das für ihn natürlich noch geheim! (Und bei der ersten Anprobe musste er natürlich die Augen geschlossen halten :-))

Hier noch die Bilder vom guten Stück, es ist noch etwas zu groß, aber es sollte auch zum Hineinwachsen sein:

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Eine Vorab-Anprobe, hier noch ohne Kapuze
Eine Vorab-Anprobe, hier noch ohne Kapuze

 

Und jetzt ab damit zum Pamelopee-Blog

Nähkurs in der Kinkibox: Schäfchen nähen

Heute war ich zum zweiten Mal bei meinem ersten Nähkurs in der Kinkibox (http://www.kinkibox.de) in Friedrichshain. Thema des heutigen Vormittags war ein kleines Projekt nach Wahl, ich habe mich für ein Kuscheltier in Schafform entschieden. Den grauen Sweatshirtstoff habe ich netterweise von dort bekommen, den blauen Jerseystoff hatte ich vor Monaten mal im Internet erworben.

Die Learnings für mich waren:

– geschicktes, schnelles Feststecken von Nadeln in den Stoff ist eine Kunst für sich, hier heißt es einfach üben, üben, üben

– man kann auch Dinge mit einem normalen Geradstich nähen und es hält sogar (ich benutze eigentlich immer aus Angst vor aufgehenden Nähten einen Overlockstich)

-ich habe gelernt wie man ein Zwischenteil einsetzt, sodass ein 3-D-Effekt entsteht, den will man ja bei Kuscheltieren immer haben

– vor dem Wenden kleine Einschnitte in die eckigen Übergänge machen, z.B. Zwischen Bauchende und Beinanfang, damit der Stoff sich nicht so verzieht

– einen Stift als Wendehilfe und zum Stopfen mit Watte nutzen

-als Auge für kleine Kinder statt Knöpfen lieber Wolle nehmen, diese kann man gut mit einer Polsternadel einfädeln

 

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf das nächste Mal, dann wird ein Rock genäht!

Hier natürlich noch das Resultat:

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Adventskalender Sew-along: Zwischenstand

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Wie geplant habe ich mich schon einmal dran gesetzt und die Säckchen vorbereitet.

Meine Stoffe in 27x25cm große Stücke geschnitten, die rote Kordel mit Tesafilm „versäubert“ und zugeschnitten. Dies war das Ergebnis einiger Fehlschläge, da ich mich noch aus Kindertagen erinnern konnte, dass man eine Kordel mit einem Feuerzeug abschmelzen kann und diese dann ein schönes Ende hat, das nicht wieder aufgeht. Leider war das bei meiner Seidenkordel nicht der Fall. Die Fasern haben lichterloh gebrannt, dafür ist aber wenig miteinander verschmolzen. Da ich das Feuer ja löschen musste, habe ich mir ein Schälchen Wasser zu Hilfe genommen, was die Situation noch schlimmer gemacht hat. Die Kordel hat schnell das Wasser aufgesogen und somit auch die schwarze Kokelfarbe mit nach oben gezogen, sodass noch viel mehr als ohnehin schon schwarz verfärbt war. Einige verhunzte Bänder später bin ich dann auf die Idee mit dem Tesa gekommen, zum Glück!

 

Foto 2-13

 

Die oberen Tütchenenden habe ich mit ca. 0,8 cm Umschlag versäubert und festgesteppt. Das war ne Arbeit! Als ich dann fertig war, ist mir der Stoff dann doch wieder entgegengekommen, ich hatte wohl gedacht fest bügeln reicht….dem war nicht so, also nochmal 24 Mal den Umschlag feststecken. Grmpf.

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Habe die fertigen Kordeln dann doppelt gelegt und das Ende am seitlichen Rand in der Nahtzugabe festgesteppt. Ein paar Mal hin und her scheint das Ganze wirklich stabil gemacht zu haben.

Kordel liegt auf der rechten Stoffseite
Kordel liegt auf der rechten Stoffseite

Danach nur noch runterum feststeppen, Nahtzugaben zurückschneiden und alles wenden.

Foto 2-14

schon mal zur Probe gefüllt :-)
schon mal zur Probe gefüllt 🙂

Das ist ja alles soweit schon ganz nett, jetzt folgen aber noch ein paar Überlegungen..

– woran hänge ich die Säckchen auf? Leine, oder Wand-Patchwork?

– vor allem WIE hänge ich sie auf? Ich hätte wohl schon vorher noch Bänder mit einarbeiten müssen….kann ich es jetzt noch? Oder Knöpfe nehmen? Halten die auch mal ein bisschen schwerere Säckchen?

– und wie mache ich jetzt noch passende Zahlen?

 

Liebe Sew-alonger-Gemeinschaft, habt ihr Ideen? Werde mich sofort auch mal bei euch umsehen, ob ich eine tolle Inspiration finde! 🙂