Schnelles Blumenkissen

Ungewöhnlich aber wahr- der alte Kissenbezug meines länglichen Seitenschläferkissen ist gerissen. Einfach so.
Die kurzzeitige Traurigkeit wurde schnell durch die Vorfreude ja nun etwas neues Nähen zu können, abgelöst.
Also schnell ein wenig Stoff auf dem Stoffmarkt am Maybachufer (http://www.tuerkenmarkt.de) besorgt und los gings.
Die Maße habe ich einfach vom alten Bezug abgenommen, 1,5 cm Nahtzugabe hinzugegeben und alles mit einem engen Zickzackstich zusammengenäht. Eine Frage kam mir dabei auf und ich hoffe jemand kann mir helfen. Auf dem Foto und auch in Real ist zu sehen, dass die Naht den Stoff hat aufrollen lassen, sodass eine Art Kante unter dem Garn entstanden ist. Ich habe mich entschlossen, dies als kleine Besonderheit so zu lassen, habe mich aber gewundert wie dies Zustande gekommen ist. Meine Vermutung: zu hohe Fadenspannung?!?

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Hubbel-Knubbel-Naht
Hubbel-Knubbel-Naht

Unterhösli aus altem T-Shirt

Ein neuer Tag, ein neues Nähprojekt 🙂 Gestern Abend habe ich im Netz herumgestöbert und die Seite „Creadienstag“ (http://www.creadienstag.de/p/freebies.html) gefunden, hier darf jeder sein neuestes Projekt am Dienstag hochladen, das werde ich morgen gleich mal ausprobieren. Dafür hatte ich nun die Legitimation wieder einmal an der Nähmaschine zu sitzen und dank des Schnittes von „Einfach ena“ (http://einfachena.blogspot.de) ging auch alles schnell und einfach!

Shirt

Alle Materialien sind vorbereitet
Alle Materialien sind vorbereitet

Näh, näh, näh….und jetzt das Resultat:

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Ich hatte etwas Bammel davor, aber es ist mir sehr gut gelungen, das erste Mal ein Gummiband ins Bündchen einzuarbeiten! Das T-Shirt hatte ursprünglich einen Aufdruck, wovon das Wort „Team“ mit auf die Hose gekommen ist. Nicht soo toll, aber ich kanns verschmerzen.

Das Stickauto ist ein Aufbügler von Ideenwelt, 3 Autos habe ich mal für 1 Euro im Sale ergattert 😉

Zuletzt nochmal die Kombi, wofür ich die Hose gemacht habe. Das Hemdchen gabs mal günstig auf dem Kottbusser Damm.

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Endlich habe ich in der Wohnung mal einen Ort gefunden, an dem ich gut beleuchtete Fotos machen kann. Jetzt beginnt der Feierabend und ich bin in Vorfreude auf den „Creadienstag“! 🙂

 

 

 

Impromania 2013: Rocket sugar factory mit “ The great race pursuit chase“

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Wieder ging eine von Theatersport Berlin organisierte Improwoche dem Ende zu, die Impromania 2013. Bei diesem Festival gab es an verschiedenen Spielorten unterschiedliche Gruppen aus aller Welt zu bestaunen. Ich habe es diesmal leider nur zum Abend im BKA (Bundes Kabarett Anstalt) geschafft und möchte nun von einem wundervollen Abend berichten.

Das für mich wichtigste Detail, das die Kaufentscheidung der 18 Euro teuren Karten ausmachte, war das Auftreten von Jacob Banigan, den ich zuletzt im Sommer mit seiner völlig umwerfenden Soloshow in Berlin sehen durfte.

Die Erwartungen waren, wie die Publikumsmenge und der White-Russian Konsum meinerseits, sehr hoch.

Zur Gruppe „Rocket Sugar Factory“ aus Österreich gehört neben Jacob auch sein Mitspieler Jim Libby. Beide durften im Rahmen des Festivals ein Lieblingsformat mitbringen. Dies war in Form eines Spieles aufgebaut.

Zu Beginn des Abends gab es eine Einführung in die Spielregeln für das liebevoll selbstgebastelte Spiel „The great race pursuit chase“, das in Form eines Stoffspielbrettes hinter den Spielern hing. Der Spielvortschritt eines jeden Spielers ließ sich hierauf anhand von kleinen Raketen ersehen, die den Weg einmal von der Erde zur Raumstation, einmal von dort zurück, zurückzulegen hatten. Es wurde gewürfelt und die verbleibenden Schritte zum nächsten Stern, oder zum Raumschiff, gaben die Spielzeit für die nächste Szene an.

Daraus entwickelten sich sehr oft kurze, knackige Szenen. Der immer wieder neu eingestellte Wecker wurde an diesem Abend zum ständigen Begleiter für alle. Herauszuheben sei hierbei, dass jede der gefühlt 20 Szenen, exakt in die vorgegebene Zeit passte. Alle hatten immer schlüssige Enden, nie klingelte es mitten im Satz einer der Spieler. Auch wenn man eigentlich als Improspieler/in weiß, dass auch 1-Minuten-Szenen super funktionieren, fand ich dieses Detail sehr verblüffend.

Da es bei diesem Spiel 2 Spieler gab, gab es auch 2 Haupthandlungsstränge- bzw. Storys, die immer wieder aufgenommen wurden. Hierzu war es sympathisch, dass beide Spieler vorm nächsten Szenenbeginn kurz besprachen, worum es eigentlich nochmal ging.

Es war ein grandioser Abend, das Publikum etwas zurückhaltend, aber zutraulich. Für meinen Geschmack hing Jim Jacob ein wenig ab, da Jim sich oft für sehr charakterstarke Figuren entschied. Unvergessen wird, sein kontrollfreakiger Exzentriker sein, der in seiner Hyperaktivität viel Gin trinkt und zu Technoklängen (gut gemacht vom Musiker am Klavier) seine Schlange im Hotel mit Gin einreibt.

Bei einer Spielpartie fragt man sich nun warscheinlich, wer Gewinner des Abends war, hier entschied (nicht nur) der Würfel: Jim.

Upcycling einer Schlabberhose

Liebe Leute,

das Wochenende hat mir ein paar ruhige Minuten geschenkt, die ich gleich fürs Nähen nutzen musste. Herum lag noch eine alte Babycord-Jogginghose, die ich vor dem Müll gerettet habe. Ein bisschen messen hier, nähen da, schon war die Pumphose für den Sohnemann fertig. Den Schnitt habe ich diesmal, inspiriert an einer Hessnatur-Hose, ganz allein erstellt (Stolz!). Der Wikingerstoff ist ganz profan bei Karstadt käuflich erworben worden. Sind nebenbei gesagt auch meine ersten aufgesetzten Taschen, die mir ganz gut gelungen sind, wie ich finde.

schon auf links gedreht
schon auf links gedreht

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