Die Improbanden mit ihren Lieblingsspielen

Am Samstag den 6.4.13 spielten „Die Improbanden“ wieder Improvisationstheater in ihrer Stammlocation Lange Nacht-Bar in Neukölln. Diesmal mit dem Slogan „Lieblingsspiele“.Jeder der fünf Spieler brachte den Zuschauern ein oder mehrere Games näher, schön war hierbei die dadurch entstehende Abwechslung in der Moderation.

Zunächst hatten die Improbanden einen schwierigen Start: Entgegen der normalerweise ordentlichen Zuschaueranzahl, blieben diesmal einige der Stühle leer. Das wäre nicht weiter ein Problem gewesen, wenn nicht die sehr betrunkenen neuköllner Originale nach dem Fußballspiel sitzen geblieben wären und die Anmoderation mit voller Kraft zu übertönen versuchten.

Doch professionell wie sie eben sind, ließen sich die Spieler davon ihre Freude für den Abend nicht nehmen.

Zugegebenermaßen war der Auftakt mit der holprigen Einwortgeschichte nur was für ganz verliebte Improliebhaber, nach und nach konnte die Gruppe jedoch ihre Souverenität wiederfinden. So steigerte sich die Intensität der Szenen, hin zu einer wunderbaren zweiten Halbzeit mit einem Gefühlsquadrat, das es in sich hatte: hier kam es dazu, dass es sogar eine Figur ohne Arme und Beine gab, selten gesehen auf den Bühnen dieser Welt.

Das Publikum versuchte eifrig die fehlende Zuschaueranzahl zu kompensieren, die die da waren, waren von erster Güte, riefen, schrieben und bereicherten den Abend ungemein.

Es war schön!

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